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Sie möchten Ihre Terrasse vor Blicken und Wind schützen?

Wir zeigen verschiedene Terrassengeländer im Überblick!

Die Terrasse wirkt wie ein Wohnraum unter blauem Himmel. Ärgerlich ist es jedoch, wenn dieser keinen Schutz vor den Blicken neugieriger Passanten bietet. Wer sich nach mehr Privatsphäre sehnt, kann ein Terrassengeländer installieren. Dieses schützt außerdem vor Stürzen, starkem Wind und macht die Wohlfühlfläche länger nutzbar.

Vielfältige Aufgaben der Terrassengeländer

Moderne Terrassengeländer schützen Menschen und Gegenstände in erster Linie vor dem Herunterfallen. Darüber hinaus können Einsätze aus Metall, Kunststoff oder Glas auch neugierige Blicke abwehren. Sie schaffen mehr Privatsphäre und sorgen dafür, dass sich Hausbesitzer auf ihrer Terrasse wohler fühlen. Eine weitere Aufgabe ist der Windschutz. So halten entsprechende Terrassengeländer den Wind fern und machen die Wohlfühlflächen auch in der Übergangszeit nutzbar.

Arten und Materialien für Geländer im Überblick

Je nachdem, welche Aufgabe das Terrassengeländer übernehmen soll, kommen heute verschiedene Bauarten und Materialien infrage. Geht es hauptsächlich um den Schutz vor dem Herunterfallen, sollten Hausbesitzer ein Holz-, Alu- oder Edelstahlgeländer installieren. Wer hingegen nach einem Sicht- und/oder Windschutz sucht, findet Lösungen auch in flexiblen Seitenmarkisen.

Terrassengeländer aus Holz wirken natürlich

Günstig und gemütlich sind Terrassengeländer aus Holz. Sie bestehen in Ihrer einfachsten Form aus einer Konstruktion mit Pfosten und Zaunlatten. Alternativ können auch Edelstahlstangen oder straff gespannte Seile vor dem Herunterfallen schützen. Während die Geländer vergleichsweise günstig sind, helfen sie nur wenig gegen unerwünschte Blicke oder starken Wind. Ein weiterer Nachteil: Holz verwittert und muss daher in regelmäßigen Abständen gepflegt werden.

Glas und Aluminium für das neue Geländer

Wer nach einer langlebigen und günstigen Lösung sucht, findet diese in Terrassengeländern aus Aluminium. Denn das Material hält auch ohne Pflege jeder Witterung stand. Während Pfosten und Streben durch die hohe Stabilität schmal ausfallen, schützen eingesetzte Glas- oder Kunststoffelemente auch vor Blicken und Wind. Letzteres vor allem dann, wenn die Platten an den Seiten der Terrasse über den Handlauf hinausragen.

Edelstahlgeländer sind besonders robust

Genau wie Aluminium kommt auch Edelstahl als witterungsbeständiges Material für das Terrassengeländer infrage. Es ist jedoch stabiler und bietet trotz filigraner Formen ausreichend Schutz vor dem Herunterfallen. Zusammen mit Einsätzen aus transparentem Glas ist das Geländer an der Terrasse dann kaum mehr zu sehen.

Sicht- und Windschutzwände aus Holz oder Stoff

Suchen Hausbesitzer nach einem Terrassengeländer zum Schutz vor Blicken und Wind, kommen weitere Bauarten infrage. Möglich sind dabei unter anderem flexible Seitenmarkisen. Diese bestehen aus blickdichtem Stoff, der sich nach Belieben aus- und einfahren lässt. Eine feste Alternative sind Sichtschutzwände aus Holz oder Kunststoff sowie Verkleidungen aus Weidengeflecht. Letztere wirken angenehm natürlich und stören die gemütliche Atmosphäre kaum.

Die Kosten für ein neues Terrassengeländer

Die Kosten für Geländer hängen vor allem von der Wahl der Materialien ab. Während Holzgeländer mit 50 bis 100 Euro pro Meter am günstigsten sind, gibt es Kombinationen aus Alu und Edelstahl für 100 bis 150 Euro pro Meter. Aufwendigere Terrassengeländer mit Glaseinsatz kosten hingegen häufig mehr als 200 Euro pro Meter. Sichtschutzzäune aus Holz oder Stoff schlagen mit 25 bis 150 Euro pro Meter zu Buche.

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