Eine gute Kombination.

Kinder und Parkett.

Holzspielzeug ist für Kinder gut und bei Eltern beliebt. Denn es ist natürlich, verfügt über eine angenehme Haptik, ist robust und frei von gesundheitsschädlichen Weichmachern. Das ideale Spielzeug, so die weitverbreitete Meinung. Geht es hingegen um einen Fußbodenbelag aus Holz, dann scheiden sich plötzlich die Geister.



„Viele Familien denken, Holzböden in Kinderzimmern bekämen zu viele Kratzer und seien zu hart zum Spielen“, berichtet Bodenprofi Thomas Schnittker von seinen Beratungsgesprächen. Außerdem meinten einige Eltern, ein Parkettboden sei schlichtweg zu teuer.

Trotz dieser Bedenken möchte der leidenschaftliche Bodenexperte Eltern ermutigen, neben gutem Holzspielzeug auch auf einen Fußboden aus diesem natürlichen Rohstoff zu setzen.

Warum ein Holzboden gut zu einem Leben mit Kindern passt

Thomas Schnittker muss nicht weit schauen, um die täglichen Anforderungen und Herausforderungen einer Familie mit zwei oder drei Kindern kennenzulernen. Er wohnt neben den Rosenbergs, einer reizenden Familie mit drei, sehr lebhaften Kindern (3, 5 und 8 Jahre alt). „Ich mag sie. Es ist immer etwas los. Und wenn ich abends von der Arbeit komme, begrüßen mich die Kleinen immer so fröhlich.“ Schon während der Renovierungsphase kamen die Nachbarn ins Gespräch.

„Damals wollten sie die Kinder- und das Wohnzimmer mit Teppichboden auslegen, da er so schön weich ist“, verrät der Nachbar. „Erst als ich nachhakte und sie fragte, ob sie ständig mit dem Lappen hinter den Kindern herwischen wollten, um Flecken darauf zu vermeiden, kamen sie ins Grübeln.“

So ein Teppichboden wirkt neu selbstverständlich sehr weich und angenehm. Doch recht bald wird er durch verschüttete Flüssigkeiten und wilde Knet- und Spiel-Nachmittage zu einem unhygienischen Belag.

Holzböden sorgen für ein wohngesundes Raumklima

Bei zu Allergien neigenden Personen ist daher ein Fußbodenbelag wichtig, der flüssigkeitsabweisend und luftdicht ist und häufige Allergene wie Schimmelpilze eliminiert. Diese Eigenschaften werden besonders Korkböden zugeschrieben.

Echtholzböden schaffen im Vergleich ein hervorragendes Raumklima. Der natürliche Rohstoff Holz nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie bei zu trockener Luft wieder ab. Das macht kein Teppich- oder Vinylboden.

Auch ist die Verlegung bei Parkettböden mit Klicksystem sehr einfach. „Die Rosenbergs waren erstaunt, als ich ihnen sagte, dass sie das Parkett bei einem Auszug und schwimmender Verlegung einfach wieder verwenden können“, so Schnittker.

Viele Parkettböden haben ansprechende Designs, tolle Farbnuancen und einen leichten Pflegebedarf

Und was die Kratzer angeht – nun, ein natürlicher Boden lebt zu einem gewissen Teil auch von seiner Patina. „Wir haben viele Oberflächen im Angebot, die dank unterschiedlicher Veredelungen beispielsweise eine gebürstete Struktur haben. Diese machen das Laufen angenehmer und sind nachsichtig mit zukünftigen Kratzern.“

Darüber hinaus gibt es moderne Parkettböden in angesagten Designs, die mit ihrem farbigen Aussehen ebenfalls eine leichte Pflege begünstigen. „Es hilft schon gewaltig, wenn am Eingangsbereich eine Fußmatte liegt“, so der Holzfreund.

„Und falls Sie das Parkett doch mal erneuern möchten, ist das auch kein Problem. Viele Parkettböden, die eine Nutzschicht von mehr als 3,00 mm aufweisen, können professionell abgeschliffen werden“, betont der Bodenexperte die lange und somit nachhaltige Nutzungsdauer. Auf den Zeitraum gesehen, werden dadurch auch die höheren Investitionskosten geringer.


Autor: Parkett Direkt