Barrierefrei bauen.

Ein Bungalow als Zukunftsvorsorge.

Einmal ist keinmal – dachte sich das Ehepaar Folz und beschloss, ein zweites Mal zu bauen. In ihrem modernen Flachdach-Bungalow am Stadtrand genießen sie heute ein Maximum an Komfort. Und später profitieren sie in ihrem altersgerechten Einfamilienhaus von der Barrierefreiheit.



Wohnen auf einer Ebene: Das bedeutet für jüngere, aktive Bewohner viel Wohnqualität. Älteren bietet es die besten Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben. So dachten auch Helga und Wilfried Folz. Ihr Atriumbau in einem Vorort von Mönchengladbach ist ebenerdig und barrierefrei.

Den Traum vom Eigenheim hatte sich das Ehepaar Folz bereits vor Jahren erfüllt. Doch Zeiten, Wünsche und Bedürfnisse ändern sich. Als die beiden das „halbe Jahrhundert“ überschritten hatten, wurde ihnen klar: „Wir möchten im Alter so lange wie möglich in unserem eigenen Haus wohnen und unabhängig bleiben.“ Da vor allem das Treppensteigen irgendwann beschwerlich wird, wollten sie alle Zimmer auf einer Ebene. Also nahmen der Geschäftsführer einer Spedition und die Hausfrau ihr zweites Hausbauprojekt in Angriff und schufen auf 173 Quadratmetern für sich und ihre beiden Katzen ein komfortables Zuhause mit südländischem Flair.

Die Vorteile des Bungalows genutzt

Wohnzimmer und Esszimmer eines barrierefreien Bungalows

Neben den Vorgaben „altersgerecht“ und „barrierefrei“ hatten die Bauherren für ihr zweites Haus noch weitere Wünsche: „Eine Rundreise durch Südamerika hat uns inspiriert. Dort faszinierten uns die nach außen geschlossene Bauweise mit hohen Mauern und die zu den Atrien geöffneten, lichtdurchfluteten Häuser. Dieses Wohngefühl wollten wir gerne für uns nach Nordrhein-Westfalen bringen“, schwärmt Wilfried Folz. Zunächst machten sie sich in ihrem Heimatort auf die Suche nach einem passenden Grundstück.

Als das gefunden war, besuchten die Bauherren zwei Musterhaus-Ausstellungen. Dort überzeugten sie sich von den Vorteilen des Fertigbaus und kamen auf den Hersteller WeberHaus. Ein Grund für ihre Wahl war die hochwertige Ausstattung, die der Fertighaus-Hersteller bereits im Standard bietet – an erster Stelle der hohe Anspruch an die Energieeffizienz. Dank der hervorragend gedämmten Gebäudehülle und den dreifach wärmeschutzverglasten Fenstern erreicht der Folz’sche Bungalow den Effizienzhaus-Standard 55, mit dem die Familie auch in Zukunft mit überschaubaren Energiekosten rechnen kann.

Erfahrene Bauherren

Außenansicht eines barrierefrei gebauten Bungalows

Bei allen Entscheidungen kamen dem heute 63-Jährigen und seiner vier Jahre jüngeren Frau auch ihre Erfahrungen aus dem ersten Hausbau zugute. Dank ihrer klaren Vorstellungen dauerte die konkrete Planungsphase lediglich ein paar Wochen, die Planung der Innenausstattung sogar nur wenige Tage. Nach nicht einmal einem halben Jahr war das neue Eigenheim bezugsfertig.

Die koloniale Bauweise wurde modern umgesetzt: Klare Linien bestimmen den Baustil des Folz’schen Flachdachhauses. Dabei ist der Mittelpunkt des Bungalows der weitläufige Wohn- und Essbereich, der von jedem Zimmer erreichbar ist und in die Terrasse mündet. Durch die großen Fensterfronten sind die Zimmer lichtdurchflutet und geben den Blick auf einen wunderschönen Garten mit Wasserspielen frei. Vor neugierigen Nachbarn und Straßenlärm schützt die Atriumbauweise.

Barrierefreies Traumhaus

Schlafzimmer mit Terrasse eines Bungalows

„Für unser neues Heim bekommen wir im Freundeskreis nur Komplimente. Es ist hell, freundlich und modern. Nichts lässt im ersten Moment darauf schließen, dass wir mit dem Umzug in einen ebenerdigen Bungalow fürs Alter vorsorgen wollten“, so der Bauherr. Denn was heute einfach nur luftig und komfortabel wirkt, kann später zur schlichten Notwendigkeit werden.

Enge Türrahmen, die eventuell bei der späteren Nutzung eines Rollstuhls für Schwierigkeiten sorgen könnten, sind im Hause Folz nicht zu finden. Auch im Badezimmer wurde bereits an morgen gedacht: Die begehbare Dusche bietet maximale Bewegungsfreiheit bei minimaler Stolper- oder Rutschgefahr.

Helga und Wilfried Folz fühlen sich wohl in ihrem neuen Zuhause und würden nichts daran ändern wollen. Das Ehepaar ist glücklich, dass es sich mit dem Atriumbau einen Hauch von Urlaubsfeeling für zuhause schaffen konnte. „Mit der tropischen Hitze Südamerikas kann das Klima in Nordrhein-Westfalen zwar noch nicht mithalten“, sagt Helga Folz lachend, „aber mit der Vegetation in unserem Garten sieht es schon ganz gut aus.“

* Fußnoten

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