Günstig heizen mit modernster Technik.

Wärme & Strom erzeugen mit Brennstoffzellen-Heizung.

Mit einer Brennstoffzellen-Heizung werden Verbraucher unabhängiger gegenüber herkömmlicher Wärmelösungen, denn die Technologie kombiniert die Erzeugung von Wärme und Strom. Für Heizung und Warmwasserbereitung wird die Wärme genutzt und nebenbei kann der erzeugte Strom für den Haushalt genutzt werden. Überschüssiger Strom wird gegen eine Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist.

Wie funktioniert eine Brennstoffzellenheizung?

Das Prinzip mit dem eine Brennstoffzellen-Heizung funktioniert ist im Grunde relativ einfach. Die im Erdgas enthaltene chemische Energie wird direkt in Strom und Wärme umgewandelt. Die Erfindung der Brennstoffzelle ist schon ziemlich alt und wurde im 19. Jahrhundert erforscht und entwickelt. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung wird die Technologie bereits seit einigen Jahren in Japan erfolgreich zur Energieversorgung von Haushalten eingesetzt. Aber auch in Deutschland bewährt sich die Brennstoffzellen-Heizung am Markt.

Welche Vorteile bringt eine Brennstoffzelle mit sich?

Wie bereits erwähnt, verhilft eine Brennstoffzellen-Heizung zu mehr Unabhängigkeit gegenüber dem Strombezug aus dem öffentlichen Netz. Dies ist dadurch möglich, dass die Heizung während der Wärmeerzeugung laufend Strom erzeugt, der zeitgleich im Haushalt verbraucht oder in einer Batterie vorübergehend gespeichert werden kann.

Als Anlagenbetreiber haben Sie außerdem den Vorteil, dass sich diese Form der Stromerzeugung günstig auf die laufenden Energiekosten auswirkt, denn die eigene Stromproduktion ist günstiger als der Bezug aus dem öffentlichen Netz. Damit kann ein Kostenvorteil von bis zu 40 Prozent gegenüber der bereits sehr effizienten Gas-Brennwerttechnik möglich gemacht werden. Der Gasbedarf einer Brennstoffzellen-Heizung liegt oftmals über dem von Gas-Brennwertgeräten, davon sollten Sie sich jedoch nicht täuschen lassen. Der Kostenvorteil kommt durch den Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms zustande. In durchgeführten Praxistests konnte gezeigt werden, dass bis zu 70 Prozent des Haushalts-Strombedarfs von der Brennstoffzellen-Heizung gedeckt werden kann.

Von allen fossilen Brennstoffen (wie etwa Stein- oder Braunkohle) hat Erdgas den niedrigsten Kohlenstoffgehalt. Die Brennstoffzellen-Heizung wird mit genau diesem Brennstoff betrieben. Das heißt: Bezogen auf den gleichen Energieeinsatz entsteht bei der Verwendung von Erdgas deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) als bei anderen Brennstoffen. Durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt die Brennstoffzellen-Heizung Strom und Wärme vor Ort und spart so im Vergleich zur zentralen Stromerzeugung in Großkraftwerken bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen ein.

Welche Voraussetzungen müssen für einen Einbau erfüllt sein?

Wie bei jeder Heizungsart, müssen auch bei einer Brennstoffzellen-Heizung einige Voraussetzungen erfüllt sein, wenn diese eingebaut werden soll. Grundvoraussetzung für die Technologie, welche als Rohstoff Erdgas verwendet, ist ein Erdgas-Anschluss. Außerdem muss der Gasverbrauch bei über 20.000 kWh liegen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die modernisierende Person Eigentümer eines Einfamilien- oder Reihenhauses bzw. einer Doppelhaushälfte mit eigener Heizungsanlage ist. Doch nicht nur die Höhe des Gasverbrauchs spielt eine entscheidende Rolle, der Stromverbrauch sollte bei mindestens 3.000 kWh liegen und keine Solarthermie-Anlage vorhanden sein, da die Effizienz der Brennstoffzellen-Heizung darunter leiden würde.

Achten Sie auch darauf, dass die vorhandene Heizung im Keller installiert ist und nicht auf dem Dachboden. Ihre Deckenhöhe im Keller sollte eine Mindesthöhe von 200 cm hat nicht unterschreiten. Ein weiterer Aspekt ist das Vorhandensein eines Schornsteins (vom bisherigen Heizkessel) und Ihr Warmwasser sollte über die Heizung erzeugt werden (kein Durchlauferhitzer).

Autor: E.ON